Runde 4

Die drei Freunde kommen in einen schweren Backpulversturm und verlieren die Mehl-Fährte. Wie kommen Sie da wieder raus? Denkt es euch in einem eigenen Gedicht.

Im Wald es wird plötzlich ganz still,
kein Vöglein mehr hier zwitschern will.
Der Himmel wird auf einmal grau
und unsern Freunden im Magen flau.

Bei der Suche sie haben nicht bemerkt,
dass der Wind sich sehr verstärkt.
Backpulverflocken fallen dicht bei dicht,
die Hand sieht man vor Augen nicht.

Ein Flockenwirbel hat die drei im Griff,
der Wind um ihre Ohren pfiff.
Fin kommt gegen den Wind nicht an,
er den andern nicht mehr folgen kann.

Verzweifelt ruft er: „Bleibt doch stehen“,
und kann die zwei schon nicht mehr sehen.
Der Sturm geht so schnell wie er gekommen,
Ötti und Puddi schauen benommen.

Die Mehlspur ist vom Wind verweht
und auch der liebe Fin, der fehlt.
Sie suchen ihn in Busch und Hecken,
wo mag er sich denn nur verstecken?

Auf einmal sie hören ein bekanntes Geräusch.
„Das ist er, wenn ich mich nicht täusch.“
Erleichtert laufen sie schnell hin.
Unter einem Baum sitzt Fin.

Voll Freude nehmen sie sich in den Arm
und um die Herzen wird's ganz warm.
„Los, suchen wir die Räuber weiter“,
rufen unsere Freunde heiter.

Auch ohne Mehlspur gehen sie suchen,
das Rezept vom Superkuchen.
Und mit ein bisschen Glück
finden sie die Spur zurück.